Eine digitale Visitenkarte speichert Kontaktdaten auf dem Server eines Anbieters. Seit dem revidierten Datenschutzgesetz von 2023 lohnt sich die Frage, wo dieser Server steht und was der Anbieter mit den Daten macht.
Wo liegen die Daten?
Viele grosse Anbieter hosten in den USA. Das ist nicht automatisch verboten, bringt aber zusätzliche Pflichten mit sich. Anbieter mit Servern in der Schweiz oder der EU machen die Sache einfacher.
Welche Daten fallen an?
Zwei Ebenen: die Angaben auf Ihrer Karte, die Sie selbst kontrollieren, und die Daten der Menschen, die sie scannen. Bei einem seriösen Anbieter sind das anonyme Scan-Zahlen, keine Profile.
Die Checkliste für einen Anbieter
- Serverstandort Schweiz oder EU.
- Klare Datenschutzerklärung, die auch für Schweizer Recht gilt.
- Sie können Ihre Daten exportieren und Ihr Konto löschen.
- Scan-Tracking ist anonym, ohne versteckte Weitergabe an Dritte.
Wenn Sie ein Lead-Formular nutzen
Sobald Ihre Karte Interessenten nach Namen und E-Mail fragt, brauchen Sie einen kurzen Hinweis, wofür Sie die Daten verwenden. Ein Satz genügt meistens.
Bei Diviq
Diviq ist ein Schweizer Produkt. Sie sehen in den rechtlichen Seiten, wie mit Daten umgegangen wird, und Sie können Ihr Konto samt Inhalten jederzeit selbst löschen.